BOCCONI DI STORIA: Federico il Grande e il “potage Parmentier”

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Friedrich II von Hohenzollern, bekannt als Friedrich der Große, bestieg den Thron als dritter König Preußens und Kurfürst von Brandenburg im Jahr 1740. Er verkörperte den Archetypus eines aufgeklärten Monarchen des achtzehnten Jahrhunderts, unterhielt eine freundschaftliche Korrespondenz mit Voltaire und Johann Sebastian Bach: „Das Musikalische Opfer“ des deutschen Komponisten ist dem Staatsmann gewidmet. Dank seiner Expansionspolitik machte Friedrich II das kleine preußische Königsreich in wenigen Jahrzehnten zu einer der wichtigsten europäischen Mächte. Bekannt hauptsächlich für seine zahlreiche Kriege, war der Alte Fritz, wie er von seinen Soldaten genannt wurde, allerdings nicht nur ein großartiger Kommandant.

Sobald er den Thron bestieg, initiierte er wichtige Reformen, um Kunst und Wissenschaft zu schützen und bewies Toleranz in religiösen Fragen. „[…] also muss die Gerechtigkeit das Hauptaugenmerk eines Fürsten sein; er muss für die Wohlfahrt seines Volkes sorgen und dies jeder anderen Rücksicht voranstellen. Was wird dann also aus jenen Ideen von Vorteil, von Glanz, von Despotismus? Es zeigt sich, dass der Fürst nichts weniger ist als der unumschränkte Gebieter der unter seiner Herrschaft stehenden Völker, sondern nur ihr erster Diener.“ Dieses Fragment seiner Arbeit zeigt Intelligenz und großes Feingefühl; er theoretisierte ein neues Ideal des Souveräns als ein Anführer, der das Wohlbefinden seines Landes und Volkes über seine persönliche Bereicherung stellt.

Für ein so häufig in Kriege verwickeltes Königreich war die Beschaffung von Nachschub entscheidend. Friederich II kannte die Köpfe des von ihm beherrschten Volkes gut und zögerte nicht, Neugier und Verlangen der Bevölkerung auszunutzen, um die Implementierung des Kartoffelbefehls, die intensive Kultivierung von Kartoffeln, zu fördern. Es war eine exzellente Idee, da mit den Armeen, die auf den bewirtschafteten Ländern kamen und gingen, die Ernte oft ruiniert wurde. Die Knolle andererseits war eine perfekte Alternative, da sie unterirdisch wächst.

Da die Deutschen wenig dazu geneigt waren Kartoffeln auf ihren Feldern zu kultivieren, beschloss der König einige von diesen in seinen Gärten zu pflanzen. Die Idee war, Soldaten zur Wache aufzustellen – jedoch nicht genug, um den ganzen Perimeter zu kontrollieren. Dies tat er, um seinen neugierigen Untertanen zu erlauben, einzudringen, die Kartoffeln zu entwenden und schließlich zu kosten. Auf diese Weise wurden die Kartoffeln ein Teil der deutschen landwirtschaftlichen und kulinarischen Kultur und halfen, während Jahren des Krieges und der Hungersnot, Tausende vor dem Tod zu bewahren.

Während des Siebenjährigen Krieges war der französische Pharmazeut und Botaniker Antoine Parmentier in Deutschland gefangengenommen und eingesperrt worden. Im preußischen Gefängnis entdeckte er den Nährwert der Kartoffeln, welche bis dahin in Frankreich nur als Schweinefutter angesehen worden waren. Er kehrte im Jahr 1772 in seine Heimat zurück, nahm an einem, von der Akademie von Besançon organisierten Wettbewerb gegen die Hungersnot teil, und gewann diesen mit einer Abhandlung über die Kartoffel. Der französische Staat wies ihm Land zur Kultivierung der Knolle und Vertiefung seines agronomischen Wissens zu. Die Forschung brachte äußerst zufriedenstellende Ergebnisse: die Ernte war reich, selbst auf wenig fruchtbaren Böden, und so begann eine intensive Propagandakampagne.

Parmentier führte seine wissenschaftlichen Studien bis 1813, das Jahr seines Todes, fort. Es gibt derart viele, von dem bekannten Botaniker inspirierte, kartoffelbasierte Rezepte, einschließlich der „Parmentier potage“, dass sein Name immer mit der kleinen Knolle, die so viele Menschen ernährte, verknüpft sein wird.

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